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So bewerten wir

Worauf solltest du bei einem Rechnungsprogramm in Österreich achten?

Ein Rechnungsprogramm für Österreich sollte E-Rechnungen an den Bund schicken können und deiner Steuerberatung die Umsätze im richtigen Format liefern. XRechnung und ZUGFeRD aus Deutschland zählen dafür nicht.

  1. E-Rechnung als ebInterface oder über PEPPOL

    Rechnungen an Bundesdienststellen müssen strukturiert elektronisch sein, über das Unternehmensserviceportal oder PEPPOL. Zwischen Unternehmen ist die E-Rechnung in Österreich nicht vorgeschrieben.

    Frag den Anbieter

    Erstellt das Programm ebInterface-Rechnungen oder sendet es über PEPPOL, und in welchem Paket?

  2. Preis und Grenze an Rechnungen

    Viele Rechnungsprogramme haben eine Grenze an Rechnungen oder Kunden pro Monat. Darüber zahlst du das nächste Paket. Rechne mit der Zahl an Rechnungen, die du wirklich schreibst.

    Frag den Anbieter

    Wie viele Rechnungen sind im Paket enthalten, und was passiert, wenn ich mehr schreibe?

  3. Umsätze für die Steuerberatung

    Deine Steuerberatung braucht deine Umsätze. Mit einem Export nach BMD oder RZL bekommt sie diese in ihrem eigenen Format, ohne dass du Rechnungen einzeln weiterleitest.

    Frag den Anbieter

    Gibt es einen Export nach BMD oder RZL, oder in welchem Format bekommt meine Steuerberatung die Umsätze?

  4. Ein Paket für Selbstständige

    Schreibst du allein Rechnungen, brauchst du keine Nutzerverwaltung und keine Freigaben. Ein kleines Paket reicht oft, solange es die Grenze an Rechnungen nicht zu eng setzt.

    Frag den Anbieter

    Was fehlt im kleinsten Paket, und kann ich später ohne Datenverlust upgraden?

  5. Daten in der EU und ein AV-Vertrag

    Deine Kundendaten stehen beim Anbieter. Dafür brauchst du nach der DSGVO einen Auftragsverarbeitungsvertrag; stehen die Daten in der EU, musst du keine Übermittlung in ein Drittland prüfen.

    Frag den Anbieter

    Wo stehen meine Daten, und kann ich den AV-Vertrag direkt abschließen?

  6. Export beim Wechsel

    Rechnungen sind Belege, die du aufbewahrst. Wechselst du das Programm, willst du alle Rechnungen als PDF und die Daten in einem offenen Format mitnehmen.

    Frag den Anbieter

    Kann ich alle Rechnungen und Kunden exportieren, und wie lange komme ich nach der Kündigung noch daran?

Häufige Fragen zur Wahl von Rechnungsprogramme

Worauf solltest du bei einem Rechnungsprogramm in Österreich achten?

Achte vor allem auf E-Rechnung als ebInterface oder über PEPPOL, Preis und Grenze an Rechnungen, Umsätze für die Steuerberatung, Ein Paket für Selbstständige, Daten in der EU und ein AV-Vertrag und Export beim Wechsel. Bei jedem Punkt erklären wir, warum er zählt und welche Frage du dem Anbieter stellst.

Welche Fragen stellst du einem Anbieter von Rechnungsprogramme?

Erstellt das Programm ebInterface-Rechnungen oder sendet es über PEPPOL, und in welchem Paket? Wie viele Rechnungen sind im Paket enthalten, und was passiert, wenn ich mehr schreibe? Gibt es einen Export nach BMD oder RZL, oder in welchem Format bekommt meine Steuerberatung die Umsätze? Was fehlt im kleinsten Paket, und kann ich später ohne Datenverlust upgraden?

Wie viele Rechnungsprogramme im Ratgeber kannst du kostenlos nutzen oder testen?

In unserem Ratgeber stehen 5 Rechnungsprogramme. 4 davon haben eine kostenlose Version und 3 eine kostenlose Testphase, laut der Website des Anbieters.

Quellen

  1. Unternehmensserviceportal: e-Rechnung an die öffentliche Verwaltung
  2. RIS: IKT-Konsolidierungsgesetz § 5
  3. EUR-Lex: Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO), Art. 28

Texte und Quellen geprüft am . Die Zahlen folgen aus den Fakten im Ratgeber. Regeln können sich ändern; maßgeblich ist die Quelle. Das ist eine Erklärung, keine Rechts- oder Steuerberatung.

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